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19.04.1978+30
 
Diesen Text schrieb ich zu der Zeit, als ich selbst noch regelmäßig am PC gezockt habe. Mittlerweile spiel ich so gut wie gar nicht mehr - nach eigener Einschätzung habe ich auch von Phasen exzessiven Spielens keine Schäden davon getragen. Obwohl einige der Spiele Gewalt enthalten, habe ich bisher niemanden mit einer Waffe bedroht und geprügelt hab ich mich ebensowenig. Zum Thema Gewalt und Spiele gibt es übrigens einen interessanten Artikel bei -telepolis.de> Soll in der Virtualität erlaubt sein, was gefällt? - wie man zu dem Thema auch stehen mag, zu meinem Bedauern gibts leider Spiele, die weit jenseits des guten Geschmacks sind. Mir fällt da gerade so ein krankes Spiel wie M anhunt dazu ein - das braucht wirklich niemand.
killerspieler?
Wir befinden uns im Jahr 2002, in Ehrfurt ist ein Schüler durchgedreht und hat in seiner Schule ein Massaker angerichtet.
Was waren die Gründe? Ich kann nicht in diese Person hineinschauen, deswegen habe nicht das Recht zu schreiben, dass ich weiß, warum er das gatan hat.
Im Internet habe ich folgendes von den Medien erfahren:
- Wenn man das Abitur in Thüringen nicht schafft, besitzt man keinen Schulabschluss. In einer Leistungsgesellschaft, in der Qualifikation/Schulabschlüsse sehr wichtig sind heißt das, dass sich wohl 90% der beruflichen Möglichkeiten vor einem verschließen.
- Robert Steinhäuser war in einem "Schützenverein", in dem man scharfes Schießen lernt, um dann im Endeffekt im sportlichen Wettkampf besser sein zu können als die anderen. Nur wenn man ein gutes polizeiliches Führungszeugnis besitzt, bekommt man einen Waffenschein, mit dem man sich die Waffen und Munition zum Trainiern besorgen darf.
- Robert Steinhäuser hat den Ego-Shooter "Counterstrike" gespielt. In diesem Wettkampf Wettkampf geht es darum, dass man durch gute Teamarbeit ein Missionsziel (z.B. Geiselbefreiung) erreicht oder auf der Gegenseite versucht genau dies zu verhindern.
Die Politiker versuchen nun Ursachen für dieses Massaker auszumachen und wollen verhindern, dass so etwas nocheinmal passiert.
Ungelöste Probleme verursachen Unsicherheit in der Bevölkerung und die Idee "Spiele, in denen man virtuelle Gewalt anwendet können auch reale Gewalt verurschen!" scheint in den Augen von Politikern und einem Teil der Bevölkerung die Hauptursache für das Massaker von Erfurt zu sein.
Meiner Meinung nach gibt es meist keine einfache Lösung für komplizierte Probleme, viele Menschen sehen das etwas anders.
Sie meinen durch Indizierung dieser Spiele könnte man verhindern, dass diese gespielt werden und so verborgenes Aggressionspotential erst gar nicht zum Ausbruch kommt. Schön wärs!
 
Links zum Thema:
-> Produkthaftung von Spieleherstellern? -NEIN Danke!
 
 
 
Hier findet jährlich die weltweit größte gesellschaftspolitische Internet-Umfrage statt. -> Perspektive Deutschland Mitmachen, wenn ich schon mal nach mehr als nem Kreuzchen gefragt wird!
 
 
 

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