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Der Softwarehandel:
Ein Softwarehändler vertreibt Software (u.a. Software für Anwendungssysteme)
verschiedener Hersteller. In der Vergangenheit wurde die Software ausschließlich
auf Disketten und später auf CD-ROMs vertrieben. Zusätzlich
konnten gedruckte Dokumentationen erworben werden. Die Bestellungen wurden
per Brief oder per Fax aufgenommen. Ein Paketdienst übernahm die
Auslieferung. Neukunden konnten nur gegen Barzahlung beim Paketdienst
oder Vorkasse bestellen, bekannte Kunden auch gegen Rechnung.
Seit kurzem vertreibt das Unternehmen bestimmte Softwareprodukte zusätzlich
via Internet. Die Bestellungen werden ausschließlich über webbasierte
Formulare im Internet angenommen (Forms, Servlets). Nach Auftragsannahme
kann der Kunde das Produkt via FTP laden. Die Bezahlung erfolgt per Belastung
der Kreditkarte des Kunden.
Die Hersteller der Anwendungssoftware nutzen Komponenten wie
Datenbankmanagementsysteme und Oberflächenbibliotheken, die sie von
Systemsoftwareherstellern beziehen.
1. Beschreiben Sie den Unternehmensplan des Softwarehändlers nach
dem SOM-Modell.
2. Führen Sie eine Geschäftsprozessmodellierung nach dem SOM-Modell
für eine der beiden Vertriebsformen durch.
(In der Lösung wurde bei 2. der Vertrieb über das Internet gewählt)
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