aus der Übung für Informationsmanagement, Lehrstuhl Ferstl, WS00

Der Softwarehandel:

Ein Softwarehändler vertreibt Software (u.a. Software für Anwendungssysteme) verschiedener Hersteller. In der Vergangenheit wurde die Software ausschließlich auf Disketten und später auf CD-ROMs vertrieben. Zusätzlich konnten gedruckte Dokumentationen erworben werden. Die Bestellungen wurden per Brief oder per Fax aufgenommen. Ein Paketdienst übernahm die Auslieferung. Neukunden konnten nur gegen Barzahlung beim Paketdienst oder Vorkasse bestellen, bekannte Kunden auch gegen Rechnung.
Seit kurzem vertreibt das Unternehmen bestimmte Softwareprodukte zusätzlich via Internet. Die Bestellungen werden ausschließlich über webbasierte Formulare im Internet angenommen (Forms, Servlets). Nach Auftragsannahme kann der Kunde das Produkt via FTP laden. Die Bezahlung erfolgt per Belastung der Kreditkarte des Kunden.
Die Hersteller der Anwendungssoftware nutzen Komponenten wie
Datenbankmanagementsysteme und Oberflächenbibliotheken, die sie von
Systemsoftwareherstellern beziehen.

1. Beschreiben Sie den Unternehmensplan des Softwarehändlers nach dem SOM-Modell.
2. Führen Sie eine Geschäftsprozessmodellierung nach dem SOM-Modell für eine der beiden Vertriebsformen durch.
(In der Lösung wurde bei 2. der Vertrieb über das Internet gewählt)

 
Hinweise zur Lösung
Aufgabenstellung+Lösung als pdf 11.07.01